Mittwoch, 30. November 2011

Neukölln zieht ...


... ab und zu, hin und weg.

Montag, 28. November 2011

Samstag, 26. November 2011

Donnerstag, 24. November 2011

Dienstag, 22. November 2011

Blinde Flecken?


Wenn etwas keine Resonanz erzeugt, ist es nicht nicht da. Es füllt unter Umständen den „Raum“, ist im „Gleichklang“ und überschreitet die Wahrnehmungsschwelle nicht. Anders formuliert: „Wenn man es hätte wissen wollen, hätte man es wissen können.“ In Deutschland - so muß man es wohl lesen - verlieren Menschen unter „staatlicher Aufsicht“ ihr Leben.

Montag, 21. November 2011

Neuköllner Kunstpflege


Man muß kein/e ausgesprochene/r Kultur- und Kunstliebhaber/in sein, um den Beitrag der bezirklichen wie offenen Kunstszene zum Neuköllner Alltag zu schätzen. Dass es hier - wie im Leben - an allen Ecken und Enden quietscht, es an Geld, Unterstützung und Infrastruktur fehlt, ist hinlänglich bekannt. Dass es von allem auch ruhig ein bisschen mehr sein darf, damit „Liebgewordenes“ erhalten und „Neues“ erprobt und auf den Weg gebracht werden kann, leuchtet ein. 10 Tage verbleiben, um den Mitgliedern der Fraktionen in der Neuköllner BVV für die neue Legislatur per Online-Petition die dringende Bitte ans Herz zu legen, das Pflänzchen zu hegen und zu pflegen. Einschreiben und drücken!

Freitag, 18. November 2011

Mittwoch, 16. November 2011

Montag, 14. November 2011

Samstag, 12. November 2011

Donnerstag, 10. November 2011

Mittwoch, 9. November 2011

Costello war's


Er kennt sie alle. Die Tonlagen, die Ausdrucksformen, die Manierismen des Pop. Kein Getriebener, ein Neugieriger, der sich in den letzten 35 Jahren durch alle Genre gespielt und gesungen hat. Kein Kokettieren. Ein Lernen und Wachsen. Offen, zugewandt, ernsthaft um’s Material bemüht. So klingt er dann auch heute. Nach einem langen Weg zu dem, was man früher Meisterschaft genannt hätte. Stimmlich unverwechselbar, ein riesiges Songrepertoire im Reisekoffer, croont, raunzt, singt und erzählt er Geschichten aus dem Alltag. Allein. Mit Gitarre oder am Keyboard. Entspannt, aber kraftvoll, mit Witz und Leidenschaft. Hier wohnt man der - gänzlich unaufdringlichen - Präsentation eines Lebenswerks bei. Wer am Montagabend nicht in's Tempodrom kam, hat keine Schuld, muß aber kaufen gehen. Elvis wird’s mögen.

Dienstag, 8. November 2011

Zweifel



Manchmal schwächeln sie, die Neuköllnerinnen und Neuköllner. Wo uns ganz viele sind, hilft nur die Anrufung weiter. Bin ich’s, bin ich’s nicht? In den Augen der Anderen gewiß. Aber im eigenen Stall? Auf Zeit, in Maßen, mit Sympathie für’s Eingemachte. Das sollte doch gehen.

Sonntag, 6. November 2011

Zeit in Neukölln


Mit der Zeit kommen alle drauf: Neukölln ist nicht vorn, weil hinten besser ist. Wer hinten steht, spürt die Leere im Rücken. Zurückgeschaut, in’s freie Feld, drückt Weite nach vorn. Vorn ist’s eng. Das wärmt. Die, die’s mögen. Und schützt vor’m Fallen. Der Blick nach unten. Versperrt. Die Masse trägt. Und hält auf Augenhöhe. Vertrautes, Partikulares, Altes, Fremdes, Niederträchtiges wie Großherziges, Frisches, Anstrengendes, Erfreuliches, Dummes wie Kluges …. Leben halt. Normschwach, aber doch regelhaft. Emphathisch anonym. Farbecht. Das alles hat und ist Neukölln. Wie lange noch? Hängt wohl von uns ab.

Samstag, 5. November 2011

Am Wegesrand


„In Gefahr und höchster Not, bringt der Mittelweg den Tod.“ Ja, manchmal muß man sich entscheiden. Will man Europa oder will man es nicht. Zweimal bereits hat Deutschland Europa „zerlegt“. Es sieht ganz so aus, als sollte es ein drittes Mal geben. Frau Merkel, die ideologische Mütze einer überkommenen Ordnungs- und Stabilitätspolitik tief übers Gesicht gezogen, steuert das Schiff zielstrebig aufs Riff. Abwägen ist immer gut, auf eigene Vorteile darf man durchaus schauen. Die könnten aber, denkt man ein paar Schritte weiter, anders aussehen, als kurzfristige Kalkulationen es nahe legen. Das wirklich Naheliegende, für alle Euroländer einzustehen, die EZB mit den nötigen Befugnissen auszustatten und endlich eine abgestimmte europäische Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik, die diesen Namen verdient, auf den Weg zu bringen, wird wohl nur gegen die Deutschen durchzusetzen sein. Hartz IV mag als „Kriegserklärung“ an Teile der eigenen Bevölkerung bei geschwächten Gewerkschaften "funktionieren" und wirtschaftlich Vorteile bringen. Als „Kriegserklärung“ nach außen - im Binnenverhältnis der EU-Länder - bringt es Zerwürfnis, untergräbt jedes Vertrauen und schickt ganze Länder in die Depression. Politisch zerstört, wirtschaftlich erschöpft und sozial zerrüttet, bleibt im schlimmsten Falle von der nach dem 2. Weltkrieg mit Vernunft, Beharrlichkeit und politischem Weitblick auf den Weg gebrachten Vision eines geeinten Europas, von einer europäischen Bürgerschaft, nichts übrig. Was mindestens ebenso schlimm ist? Die Opposition im Lande, lassen wir die Linke mal außen vor, hat sich komplett verabschiedet. Unisono haben Grüne und SPD in großer Koalition mit CDU und FDP in den letzten 10 Jahren die Finanzwirtschaft gefüttert, die Finanzkrise in eine Staatschuldenkrise und den Schuldendienst in einen „Frondienst“ für Bevölkerungsteile und ganze Völker überführt. Jetzt fehlt’s an politischer Klärung und Zuspitzung, an Aufklärung, an Alternativen. Wer an Demokratie und Parlamentarismus zweifelte, bekommt zur Zeit Argumente zuhauf geliefert. Standhalten!

Freitag, 4. November 2011

Mittwoch, 2. November 2011