Freitag, 29. März 2013

Dienstag, 26. März 2013

Kaltes Neukölln


Erogenes Neukölln




Schwerst zugeknöpft, außen herrscht tiefer Frost, betreten Besucherinnen und Besucher die Halle. Erogene Zonen sind versprochen. Fremde oder kommen auch die eigenen in "Betracht"? Angezogen bleiben oder sich entblättern? Nur zum Beschauen oder auch zum Anfassen, gar berührt werden? Kalt bleiben oder warm laufen? Alles nicht klar. So wenig klar, wie der Ausstellungsflyer. Viele, so ist dort zu lesen, machen viel, treffen sich viel, was wiederum zu viel Vielem führt, viel zeitgenössisch und viel partizipativ, was wiederum zu viel autonomem Raum wird - vermutlich ja werden muß -, weil viel Vieles mit den ohnehin schon viel Verständigen viel diskutiert, viel gelesen, viel performt, mithin vielfach gedehnt, gestreckt und ausgerollt wird, also viel Platz braucht. Viel Selbstbespiegelung einer vielfach selbstbezüglichen Szene, die sich viel und viel Selbiges zu sagen weiß. Ist das falsch? Natürlich nicht. Und der Rest? Na, einfach eine Ausstellung mit unterschiedlichen Werken, die mal deutlich, mal weniger deutlich, mal unabhängig von Motiv und Absicht, mal geradzu als "Überschrift" gelesen und gesehen werden können. Anregend, schön, langweilig, irritierend, uninspiriert, spielerisch, mutig, (ge)haltlos. Heißt: Der Mantel bleibt an, die Kälte draußen will bestanden werden. Kunst hält nicht warm. Nicht mal temporär.

Sonntag, 24. März 2013

Neukölln surft




Wer die Figuren vermisst, geht morgen nachtanken. Lucy Libre fühlt vor, Tirando Terror wärmen an, was Sommer, Sonne und Strand uns noch bringen könnten, so sie denn dürften. 

Dienstag, 19. März 2013

Neuköllner List




In Holz geritzt, in Späne geschrieben, den Staffelstab vom Bajka übernommen, so ging’s an den Start: List.

Samstag, 16. März 2013

Mittwoch, 13. März 2013

Neuköllner Stimmbildung




Singt das Volk noch Lieder? Vermutlich nicht. Fölker vielleicht. Fallen sie ein, wird’s warm. Disparat und eklektizistisch dazu. Was nichts ausmacht. Es dient - wie sollte es anders sein - der Stimm-, Laut- und Gemeinschaftsbildung auf Zeit. Nach Ende der Veranstaltung geht jedes Fölk - gestärkt und entschlossen - seiner - oder ihre? - Wege. Dafür ist die Donaustraße allemal lang genug. Also, mitsingen!

Dienstag, 5. März 2013