Sonntag, 29. Dezember 2013

Sonntag, 22. Dezember 2013

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sonntag, 15. Dezember 2013

Samstag, 14. Dezember 2013

Doppelt verbinden





Im Großen wie im Kleinen, beobachtet und doppelt registriert, kann jede und jeder Spuren auslegen, die, ohne Gewähr, in mindestens zwei Resonanzräumen Wirkung entfalten. Welcher davon die kraftvolleren Wellen erzeugt, ist schwer zu sagen. Folgt der eine leitmotivisch dem „Verdacht auf Abweichung“ und verglüht vermutlich in endlosen innerbehördlichen Schleifen, zahlt der andere in der Währung der großen Zahl, stabiler oder zumindest wachsender Überzeugungen und einer Haltung, die ansteckt. Das ist nicht viel, aber auch nicht nichts.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Schafft die Kunst ab!





„Dass im verschärften Neoliberalismus des Jahres 2013 auch der Kunstmarkt nach den Gesetzen und noch mehr nach der Gesetzlosigkeit dieses verschärften, apokalyptischen Kapitalismus funktioniert, das wundert natürlich nicht. Verwundern könnte höchstens, wie wenig die Kunst selbst, die Kritik und der Betrieb dagegen Widerstand leisten. Die Pointe aber ist, dieser neue Anlagestoff entsteht aus einer Fluchtbewegung des Kapitals aus seinem eigentlichen Job, nämlich "in die Zukunft" zu investieren. Durch Kunst entledigt sich das Kapital von seiner sozialen Verantwortung und geriert sich dabei noch als "Kultur".“ (Georg Seeßlen)

Dienstag, 10. Dezember 2013

Freitag, 6. Dezember 2013

Montag, 2. Dezember 2013

Donnerstag, 28. November 2013

Sonntag, 24. November 2013

Montag, 11. November 2013

Donnerstag, 7. November 2013

Dienstag, 29. Oktober 2013

Montag, 21. Oktober 2013

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Sonntag, 13. Oktober 2013

Samstag, 5. Oktober 2013

Dienstag, 1. Oktober 2013

Freitag, 27. September 2013

Montag, 23. September 2013

Donnerstag, 19. September 2013

Sonntag, 15. September 2013

Mittwoch, 11. September 2013

Samstag, 7. September 2013

Dienstag, 3. September 2013

Donnerstag, 29. August 2013

Mittwoch, 21. August 2013

Donnerstag, 8. August 2013

Neuköllner Verluste






Eng wird’s immer noch nicht, aber konzertant kann’s jetzt werden. Mit George Duke ist ein Trio beisammen, das Grenzgänge nicht scheut und mit ordentlichem Radau, feinem Gegniedel, Jazz-Sprint, Funk-Ecken und Soul-Kost die Himmelsdecke ein wenig anhebt. Auf die Wolkenbildung achten!

Dienstag, 6. August 2013

Montag, 29. Juli 2013

Across the border




Laid-back in Verbindung mit stilistischer Eleganz hatte im Musikgeschehen einen Namen: J.J. Cale. Machen, was zu machen ist, singen, was zu singen ist. Kurz, knapp, auf den Punkt. Jedem Ton seine Zeit, jedem Wort sein Recht, jeder Song im passenden Groove. Diese Zeit muß sein. Moden kommen und gehen, die Fragen, die das Leben stellt, bleiben die gleichen. J.J. Cale trug vor, was ihn bewegte. Unaufgeregt, sanft, manchmal an Kinderlieder erinnernd, verwurzelt in Blues, Rock und Country, mit weicher, ein wenig knarzender Stimme. Andere nahmen seine Vorlagen dankbar auf. Eng wird’s nicht werden im Jenseits. Vielleicht aber kommen Kollaborationen zustande. Trommel und Text von Schwendter mit der Gitarre und Stimme von J.J. Cale, das wäre 'mal ein Versuch wert.

Freitag, 26. Juli 2013

Nicht innehalten




Nun bekommt das Himmelsgeläut einen anderen Klang. Mit Rolf Schwendters Trommel samt Versen zieht (s)eine freigeistige Stimmung, fröhliche Widerständigkeit, präzises Sezieren gesellschaftlichen (Un)Sinns und (s)ein Gespür für menschliches (Auf)Begehren und soziale Horizonte in’s Himmelszelt ein. Wie lange sie ihn dort behalten? Schwer zu sagen. Nehmen wir’s hier unten als Aufforderung. Ab und an ’mal hinhören, den Blick nach oben wenden, die „Theorie der Subkultur“ ’mal wieder in die Hand nehmen und weiterarbeiten.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Noch mehr Kitsch




Kitsch, hieß es an anderer Stelle, ist ein Neuköllner Phänomen. Berlin legt nach. Sagt Francesco Masci. Er hat gepflügt, erspürt, auch einen 2. und 3. Blick gewagt und nachgedacht. Was er sieht, gefällt ihm nicht. Berlin, so sein Eindruck, ist mittlerweile ein „Park voller kultureller Attraktionen, selbstreferenzieller Bilder und Ereignisse“, die die Fiktion emanzipierter, rebellischer und kreativer Individuen erzeuge und nährt. Was entstehe, sei eine Stadt, die ihre Geschichte entsorgt, und „unter den Pflastern der Stadt die Leere, ein Nichts libertären Charakters, ein Nihilismus in spektakulärem und modischem Gewande“ pflegt. Eine neue Ordnung, von anderen Merkelismus genannt, zieht ein, ein „konfliktfreier Raum, in dem die Freiheit weder eine Forderung ist noch ein Recht, noch auch ein angestrebtes Ziel“. Politik dankt ab, ein „Ungeheuer mit drei Köpfen: Moral, Ästhetik und Ökonomie“ zieht ein. Ein rutschiges Gelände und gutes Revier für Rechthaber, Schöngeister, Apostel und Zocker. Glatt, schön, wohlriechend, selbstgefällig, ohne Tiefe, kurzatmig, gedankenlos, bunt und kindisch. Neukölln, sagt einer der es wissen sollte, ist vorn, selbst wenn vorne hinten ist. Steht nun Neukölln, wo Berlin nachzieht, hinten an, weil mittig wie vorn kein Platz mehr ist? Ist vermutlich egal. Aufstehen hilft. Hier wie dort.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Donnerstag, 27. Juni 2013